VOLKSFREUND AKTUELL18.01.2018 
Einer geht, drei kommen, Stölben soll bleiben
Bezirksligist aus der Schneifel mit einigen personellen Veränderungen - Sportlicher Leiter Martin Knuppen will unbedingt mit dem Trainer weitermachen.
Beim aktuellen Bezirksliganeunten SG Schneifel Stadtkyll hat sich um den Jahreswechsel herum einiges getan: Michael Kreutz ist in heimatliche Gefilde zurückgekehrt und wird die SG Nusbaum in der Rückrunde der A-Klasse Eifel verstärken. „Menschlich ist Michael ein toller Typ, daher werden wir ihn schmerzlich vermissen. Aus privaten Gründen sah er leider keine andere Möglichkeit und musste den Schritt schon im Winter wählen“, sagt der sportliche Leiter der Schneifel-SG, Martin Knuppen.


Gleich drei Neue hat Knuppen unterdessen an Land gezogen. Mit Justin Hellenthal von der SG Oberahr-Lommersdorf (Mittelrhein-Kreisliga C) kommt ein weiterer Torwart. „Er ist ein prima Junge, hat super Vorrausetzungen und passt sehr gut zum bestehenden Kader“, frohlockt Knuppen. Des Weiteren wird die Mannschaft mit Markus Diehl (zuletzt zweite Mannschaft) und Klaus Hamper (nach berufsbedingter Pause reaktiviert) verstärkt. „ Qualitativ sind beide eine große Bereicherung. Wir freuen uns auf die Vorbereitung und die Rückrunde mit ihnen“, so Knuppen. Zudem wird Steven Kinnen nach ausgeheiltem Mittelfußbruch zurückerwartet. Einziger Langzeitverletzter ist damit noch Daniel Gaussner. Er zog sich Mitte November im Rheinlandpokalviertelfinale beim VfB Wissen (0:2) einen Außenbandabriss und einen Wadenbeinbruch zu.


Stephan Simon bringt sich als "Co" ein

Stephan Simon, der noch mindestens bis Saisonende wegen eines komplizierten Handbruchs, den er bei einem Unfall im vergangenen Sommer davongetragen hat, ausfällt, soll Coach Jörg Stölben als Co-Trainer unterstützen. „Im Trainings- und Spielbetrieb wird Stephan sich nun mehr einbringen und Verantwortung übernehmen. Stephan ist zudem dabei, den Trainerschein zu erwerben“, lässt der SG-Fußballchef durchblicken.

Der Vertrag mit Trainer Stölben läuft am Ende der Saison aus. Nur allzu gerne würde Knuppen den erfahrenen Übungsleiter (früher bereits erfolgreich mit Uwe Schüller bei der SG Ellscheid und dem FSV Salmrohr tätig) weiterverpflichten, weiß aber auch: „Jörg hat natürlich auch gewisse Vorstellungen, was die Rahmenbedingungen angeht.“ Bis März hofft Knuppen, Klarheit zu haben. Gerade jetzt wäre aus seiner Sicht ein Verbleib von Stölben besonders wichtig: „Aus der A-Jugend rücken vier talentierte Jungs hoch. Es wäre super, wenn sie dann von einem Trainer wie Jörg einiges lernen könnten.“

Am Freitag startet die Schneifel-SG in die Vorbereitung auf die Restrückrunde, in der es laut Knuppen „zunächst vor allem darum geht, genügend Punkte gegen den Abstieg zu sammeln“.
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